Blutweiderich

Der Blutweiderich ist als Kulturpflanze schon seit den 15. Jahrhundert bekannt. Seinen Namen hat er von seiner blutstillenden Wirkung. Als Tee getrunken kann er sogar leichte innere Blutungen stoppen. Leider ist er kaum in Gärten zu sehen, obwohl er mit bis zu 2 Metern doch eine eindrucksvolle Erscheinung sein kann. Er benötigt feuchten Boden, da er als Wildpflanze meist an Teiche, Bachläufen und Gewässerrändern anzutreffen ist. Als Gartenpflanze ist er sehr dekorativ, da er meist von Juni bist Ende September seine rötlich bis lila Blütenrispen auf seine stattliche Höhe blühen lässt. Allerdings, sollte man einigen Platz für ihn einplanen. Da es die verschiedensten Sorten gibt, ist auch für kleinere Gärten eine Züchtung mit geringen Ausmaßen erhältlich. Der Blutweiderich eignet sich auch gut für den Vasenschnitt. Dieser sollte erfolgen, wenn die Hälfte  der Blütentraube geöffnet ist.
Die  Pflanze an sich enthält sehr viele Gerbstoffe. Aus diesem Grund wurde sie früher als Arzneipflanze gegen Durchfall, Ausschläge, Wunden und in der Frauenheilkunde verwendet.
Heute hat er in der Arzneikunde kaum noch Bedeutung.
Trotzdem hat er in unserem Garten seinen Platz erobert und bildet mit dem riesigen Gartendost eine stimmige harmonische Einheit.

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