PRO BIERSUCHT

Meine „PROBIERSUCHT“ hat nichts mit den Trinken von Bier zu tun. Obwohl ich dem Gerstensaft bei weitem nicht abgeneigt bin. Sondern mit dem AUSPROBIEREN von verschiedensten mir nicht bekannten Obst und Gemüsesorten. Im März erwähnte ich in einem Artikel, dass ich verschiedene Pflanzensamen erworben und ausgesäht hatte. Hier nun meine Ergebnisse:
– Der Algiersalat (Fedia cornucopiae) soll eine Art Sommerrapünzchen sein. Anbau problemlos. Genutzt wird der oberirdische Planzenzeil als Salat bis zur Blüte.
Erfolg: Bis jetzt ist keinerlei Pflanze gekeimt. Und wird es wohl auch nicht mehr.

– Die zweite in der Runde war die Ananaskirsche (Physalis pruinosa). Sie ist eng mit der Andenbeere verwand. Die Früchte sind etwas kleiner. Dafür soll sie süßer schmecken und eher reifen, wenn das eine Pflänzchen, was denn da aufgegangen ist, sich überlegt  zu wachsen, ehe der Sommer vorbei ist.

Dann ist da noch der Schlangenrettich oder auch Rattenschwanzrettich.( Raphanus sativus subst. Mourgi) Er soll ähnlich den Radieschen schmecken und auch im Anbau problemlos sein.Und das ist er auch.
Nach der Aussaat ließ er, wie auch die Radieschen nicht lange auf sich warten. Was da zusammenwächst ist ein richtiges Gestrüpp. Ich hatte mich, da die Pflanzen reichlich Platz in Anspruch nehmen, für vier Pflanzen entschieden. Angegeben sind ein Platzbedarf von 50x50cm. Und das braucht dieses Gewächs auch. Geschmacklich sind diese Bohnenähnlichen Früchte, wer Radieschen oder Rettich mag toll. Heute war die erste größere Ernte. (außer dem Naschen zwischendurch) Ich habe die Rattenschwänze nach dem Waschen grob zerschnitten, Pfeffer+Salz, frisches Rapsöl, und etwas Balsamicoessig. Schmeckt  toll. Ist auf eine andere Art knackig, nicht wie Rettich oder Radieschen
Laut Rezept werden diese Rettiche im asiatischen Raum auch im Wok angebraten und sollen eine Delikatesse sein. Das werde ich  beim nächsten Schwung, ich schätze in einer Woche ausprobieren.
Auch werde einige Schoten für das nächste Jahr ausreifen lassen.

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PS.:Man sollte achtgeben, die Rettiche zu ernten bevor sie zu lang werden. Dann werden die dünnen Spitzen holzig.

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