Laßt euch doch mal veräppeln!

Na, heute schon einen Apfel gegessen?  Nein?  Sollten Sie aber. Weil der Apfel gesund ist. (Ein Apfel pro Tag, mit dem Doktor kein Plag  Redewendg.)
Der Apfel enthält über 30 Mineralstoffe und Spurenelemente. Besonders Kalium das Wasserhaushalt regulierende Spurenelement ist enthalten. Auch wird er Aufgrund seiner vielen verschiedenen Fruchtsäuren als die Naturzahnbürste genannt. Nicht nur Vitamin C, welches in geringeren Mengen enthalten ist, sondern das Provitamin A, die Vitamine B1, B2, B6, E und C, Niacin und Folsäure sind in größerem Maße enthalten.
Äpfel gehören heute zur Selbstverständlichkeit in der Ernährung. Aber woher stammt ursprünglich der Apfel?
Der Apfelbaum war zwischen den verschiedenen Laubbäumen des Waldes zu finden, ein baumartiger Strauch mit spitzeiförmigen und filzig behaarten Blättern. Die zarten, hübschen Blüten standen in Büscheln und waren im Grunde Miniaturausgaben unserer heutigen Apfelblüten.
Die Früchte des „Waldapfel , den man auch  Holzapfel nennt, schmeckten sehr sauer und waren nicht größer wie eine Walnuss. Sie waren erst grün und dann rötlich und gelb, wenn sie überreif waren. Dem Holzapfel ähneln unsere heutigen Zierapfelsorten.
Unser heutiger Kulturapfel ist wahrscheinlich eine Kreuzung aus europäischen und asiatischen Wildäpfeln, wobei keine direkte genetische Verwandtschaft mehr zum Holzapfel besteht.
Unsere Vorfahren merkten schnell, dass die großen Äpfel viel besser schmeckten als die kleinen sauren. Sie entdeckten die Kunst des Veredelns, um das Aussehen, die Fruchtgröße, den Geschmack und die Wuchskraft ihrer Äpfel zu verbessern. So gab es schon vor Jahrtausenden mehrere Apfelsorten.
Die ältesten Apfelfunde auf deutschem Siedlungsgebiet stammen von einer 6.000 Jahre alten Siedlung bei Heilbronn. Weitere Funde wurden am Bodensee, der Schweiz und Österreich entdeckt.
In der heutigen Zeit ist es für einen Apfel nicht einfach sich ständig  in der Gunst der Konsumenten zu halten. Dies hängt zum Teil mit der Geschmacksänderung der Konsumenten zusammen, wobei  zur Zeit knackig-hartschalige und süßliche Sorten bevorzugt werden. Aber auch die Lagerfähigkeit ist ein großes Merkmal auf der Beliebtheitsskala. So ist zum Beispiel  die Sorte Elstar durch seine Anfälligkeit gegen braune Flecken, nicht mehr gefragt. Der eindeutige Sieger bei den Verbrauchern war im vergangenen Jahr der Golden Delicious, gefolgt von Gala und Braeburn.

Ich habe Sie mit meinem Artikel nicht veräppeln wollen und trotzdem gilt es zu bedenken:
Beiß nicht gleich in jeden Apfel, er könnte sauer sein
oder
Verbotene Äpfel sind süß.
Und wir alle wissen doch:
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
und das alles für einen Appel und ein Ei.

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2 Antworten zu Laßt euch doch mal veräppeln!

  1. Renate schreibt:

    Danke für diesen interessanten Artikel. Den werde ich doch gleich mal verlinken.

    Viele Grüße
    Renate (über Karin Greiners Blog hier gelandet)

  2. Pingback: Wo der Apfel her kommt » Blog, Lutz, Inhaltsstoffe, Apfel »

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