Spinnenblume

Spinnenblumen

Am Sonntag war dem Wetter entsprechend ein Tag, an  dem es sich die Spaziergänger nicht nehmen ließen ihrem Hobby zu frönen. Da wir nicht so sehr die Hobbyspaziergängerfröner sind, machten wir das, was wie fast immer in unserer Freizeit tun. Wir frönten unserem Maulwurfhobby. Wir buddelten im Garten. Zumindest hatten wir das vor. Aber wie das so ist zwischen den Hobbyspaziergängerfrönern und den Maulwurfhobbyfrönern. Wenn diese beiden Spezies aufeinandertreffen, ist es meist nicht mehr weit hin mit dem Hobby. einzelne SpinnenblumeDa wir in der Einfahrt zum Grundstück einige Spinnenblumen angepflanzt haben erregen diese mit ihrem ungewöhnlichen Aussehen immer wieder für Aufsehen. Und es kam so wie es kommen musste. Die Hobbyspaziergänger  blieben stehen und verwickelten uns in ein Gespräch. Was war das Ergebnis? Wir hatten uns soviel vorgenommen und nichts ist geworden. Aber Spaß beiseite. Natürlich unterhalten wir uns gern über den Gartenzaun mit den Leuten. Und mal ehrlich. Ein klein wenig Stolz ist schon mit dabei wenn sich die Spaziergänger nach den verschiedensten Pflanzen erkundigen.
Die Spinnenblume ist in unserer Gegend nicht allzu verbreitet. Schade eigentlich. Ursprünglich stammt sie aus Chile und ist sehr blühfreudig. Die Spinnenblume oder auch Spinnenpflanze wurde früher den Kaperngewächsen zugeordnet. Heute zählt sie zur Gattung der Cleomaceae – den Spinnenpflanzengewächsen. Der Name Spinnenblume leitet sich von den abstehenden Fäden an den Blüten ab, welche an Spinnenbeine erinnern.
Während bei langen Regen die meisten einheimischen Pflanzen ihre Blüten verlieren, macht dieser der Spinnenblume nichts aus.
Die Spinnenblume blüht von Juni bis Oktober mit weißen, rosa oder violetten Blüten und erreicht eine Höhe von 0,80 m bis 1,20 m. An den Standort stellt sie keine großen Ansprüche. Idealer Boden ist ein trockener, nährstoffreicher, wasserdurchlässiger Boden. Am besten an einem warmen sonnigen Ort. Aber auch einen schattigen bis halbschattigen Standort verträgt sie. Dort ist sie nicht ganz so blühfreudig.

Die Samen der Spinnenblume sollen im März, bei Temperaturen von ca. 20° C im Haus ausgesät werden. Ende Mai kommen die Setzlinge nach draußen. Nun können die Pflanzen leicht gestutzt werden, um ein Verzweigen zu erreichen. Der Pflanzabstand soll ca. 40 cm betragen.
Sie kann einzeln als Solitärpflanze sowohl auch mit anderen Pflanzen zusammen gepflanzt werden.
Wir pflanzen die Spinnenblumen meist in kleinen Gruppen. Somit sind sie schon von weitem für die Sonntagsspaziergänger zu sehen. 😉

Auch säen wir die Spinnenblume nicht mehr aus, denn es fallen jedes Jahr so viele Samen aus, dass ständig für Nachwuchs gesorgt ist. Die von selbst aufgegangenen Pflanzen sind außerdem auch kräftiger.
Im Großen und Ganzen erfordert die Spinnenblume wenig Pflege. Wer möchte, dass sie länger blüht, sollte die Samenschoten regelmäßig abknipsen. (Achtung – an den Samen für das kommende Jahr denken)

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Eine Antwort zu Spinnenblume

  1. Anette schreibt:

    Spinnenblumen wachsen in meinem Garten auch. Ich habe sie aber erst im Mai direkt ins Freiland gesät. Du hast Recht, man sieht sie nicht so häufig in den Gärten.
    Aber der Dost, der in deinem vorigen Post zu sehen ist, gefällt mir noch besser. Leider konnte ich ihn im Gartencenter nicht kaufen. Es wird immer nur Wasserdost angeboten.
    Dein neuer Blog gefällt mir sehr gut und ich werde öfter bei dir reinschauen.
    LG Anette

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