Unsere Stauden „Gartendost“

Heute möchte ich etwas über eine meiner Lieblingspflanzen berichten. Es ist eine Pflanze, welche leider nicht allzu häufig  in Siedlungsgärten geschweige denn in Kleingartenanlagen anzutreffen ist. Es handelt sich um den sogenannten Gartendost. Um genauer zu sein um den großen Gartendost. Der lateinische Name lautet Eupatorium fistulosum (maculatum) ‚Atropurpureum‘.
Diese gigantische Pflanze gehört zur Pflanzengruppe der Stauden. Gigantisch meine ich nicht nur die Größe dieser wunderschönen ca. 2,20 Meter hoch werdenden bläulich bis Lila blühenden Pflanze mit riesigen Dolden.

Bekommen haben wir ein Stück Wurzel, von einem Bekannten. Wir haben dieses Prachtstück seit 2 Jahren. Ob man sie als Solitärpflanze anordnet oder in ein Pflanzenensemble integriert ist einfach eine Geschmacksfrage. Es handelt sich hierbei um eine sehr anspruchslose Staude. Wenn der Sommer recht heiß ist sollte das gießen nicht vergessen werden. Sonst lässt sie schon mal die großen Blätter und sich  im Sommer schnell entwickelnden Dolden hängen. Aber direkt übel nimmt sie einem selbst das nicht. Das ist aber auch die einzige Pflege. Zum Standort wäre vielleicht noch anzumerken, dass sie sonnig bis halbschattig stehen soll.
Anfangs hatten wir einige Bedenken wegen der eventuellen zu starken Ausbreitung. Doch der Gartendost ist im Gegensatz zu vielen Bambusarten horstbildend. Es ist einfach eine Augenweite die sich sanft im Wind wiegenden großen Dolden zu betrachten.
Die Blütezeit ist von Juli bis September angegeben. Seit wir dieses gute Stück unser Eigen nennen können hat sie uns immer bis zum ersten Frost mit ihren Blüten erfreut.
Wir schneiden einige fast geöffnete  Dolden als Trockenblumen für die Vase. ( kein Wasser in die Vase) Macht sich auch sehr gut mit einigen Gräsern im Gesteck.
Im späten Herbst werden die Stängel ca. 20 Zentimeter über der Erde abgeschnitten, im Häcksler zerkleinert und auf den Kompost getan und wird wieder zu guter Blumenerde. (Aber das soll ein eigenes Kapitel werden.
Der Gartendost ist nicht mit dem Wasserdost zu verwechseln. Dieser ist erheblich kleiner, sieht eigentlich auch anders aus und ist eine alte bei den Indianern weitverbreitete Arzneipflanze  gewesen, welche heute wieder an Bedeutung gewinnt.

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Eine Antwort zu Unsere Stauden „Gartendost“

  1. Jogi schreibt:

    Hallo,

    Dein Gartendost sieht super aus.Ich werd mal versuchen mir auch so eine Staude zu besorgen. In meiner beschaulichen Sitzecke könnte der sich wunderschön einfügen. Da sich mein Grundstück in einer Flußniederung befindet, müßte er auf Grund der Bodenfeuchte gut wachsen. Deine Seite ist echt interresant,ich werde dranbleiben.

    Jogi

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